Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen begrüßt Entscheidung des SPD-Landesparteitages zur Wiedereinführung der Lehrkräfteverbeamtung und fordert die unverzügliche Umsetzung dieses Beschlusses

Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen Berlin (VLW Berlin) begrüßt die Entscheidung des Berliner Landesparteitages der SPD, die Verbeamtung der Lehrkräfte wieder einzuführen. Der Verband hatte die Entscheidung von 2004, Lehrkräfte in unserem Land nur noch als Angestellte einzustellen, immer scharf kritisiert und für absolut falsch gehalten. Zu keinem Zeitpunkt konnten wir die Haltung der GEW nachvollziehen, die diese Entscheidung unterstützt hatte – zum Nachteil unserer jungen Kolleginnen und Kollegen! Der gestrige Richtungswechsel der SPD zeigt, dass wir mit unserer Haltung richtig lagen!

Der VLW Berlin erwartet nun die unverzügliche Umsetzung dieses Beschlusses, also den sofortigen Einstieg in die Verbeamtung noch in diesem Schuljahr, damit dem Land nicht weitere unverzichtbare Lehrkräfte durch Abwanderung in andere Bundesländer verloren gehen. Es ist bereits zu viel Zeit verschwendet worden! Der Verband erwartet außerdem, dass allen Lehrkräften, die die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, ein Verbeamtungsangebot unterbreitet wird – auch wenn sie das Alter von 45 Jahren (und damit die geplante Altersgrenze) bereits überschritten haben. Es wäre kaum zu vermitteln, wenn man ausgerechnet die Personen, die Berlin solange die Treu gehalten haben, bei der Verbeamtung übergehen würden. Da diese (neue) Altersgrenze noch nicht durch das Abgeordnetenhaus beschlossen wurde, sollte dies leicht möglich!

Frau Scheeres, handeln Sie jetzt! Beginnen Sie mit der überfälligen Verbeamtung der Lehrkräfte von Berlin!

Berlin, 27.10.2019 Stefan Hirsch,
Landesvorsitzender des VLW Berlin

pdf vLw_Verbeamtung_SPD-Beschluss
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