Presseerklärung Nr. 9/2011

Der scheidende Bildungssenator Zöllner macht 125 Referendarinnen und Referendaren ein Abschiedsgeschenk und wirbt für den Lehrerberuf


Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung bietet bestimmten Referendarsgruppen mit sog. Mangelfächern eine Einstellungsgarantie für Februar 2012 an. Das An- gebot richtet sich an 125 Referendarinnen und Referendare, die sich zurzeit im Vorbereitungsdienst befinden, und zwar:

  • Sonderpädagoginnen und -pädagogen mit den Fachrichtungen für Lernbehinderte und Verhaltensgestörte

  • Lehrer/innen mit einem Wahlfach mit den Fächern Mathematik und Musik

  • Lehrer/innen mit zwei Wahlfächern mit den Fächern Mathematik, Physik, Biologie und Musik

  • Studienräte mit den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Latein

  • Studienräte mit dem beruflichen Fach Wirtschaftslehre und den Fächern Englisch oder Spanisch


Die Betroffenen müssen lediglich die 2. Staatsprüfung mit einer Abschlussnote zwischen 1 und 3 bestehen. Es bleibt abzuwarten, wie viele dieses Angebot annehmen werden. Denn immer mehr junge Kolleginnen und Kollegen vor allem mit dem Fach Wirtschaftslehre entscheiden sich bewusst wegen der fehlenden Verbeamtung gegen Berlin.

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung erklärte zum 5. Oktober, dem Welttag des Lehrers: „Der Lehrerberuf ist ein anstrengender, aber wunder-
schöner Beruf“. Zöllner wies zugleich darauf hin, dass Berlin weiterhin stark an Bewerbungen von Lehrkräften interessiert sei, um den großen Bedarf decken zu können. Dies gelte für nahezu alle Fächer und Schularten, für Grundschulen und Sekundarschulen. Doch ohne eine längst überfällige Verbeamtung der jungen Kolleginnen und Kollegen kann Berlin noch so viel für den Lehrerberuf werben, die Nachwuchspädagogen bevorzugen die attraktive Verbeamtung in nahezu allen anderen Bundesländern.


Maria Gramlich & Yamina Ifli Vorstandsvorsitzende & 2. stellv. Vorsitzende VLW Landesverband Berlin

Presseerklärung Nr. 9/2011

Presseerklärung Nr. 8/2011

Klaus Gehrmann geht in den Verbandsruhestand

Nach Jahrzehnten äußerst engagierter Vorstandsarbeit hat sich Klaus Gehrmann aus der aktiven Verbandsarbeit zurückgezogen. Ideenreich und vielseitig hat er immer wieder Aktionen des Landesverbands Berlin angeregt und begleitet. Gehrmann, ehemaliger Schulleiter des OSZ Banken und Versicherungen, initiierte und leitete über viele Jahre hinweg die Arbeitsgemeinschaft der Schulleiter im VLW. Noch als Pensionär hat er in der Funktion des Pressesprechers maßgeblich dazu beigetragen, dass der Landesverband Berlin kontinuierlich in den Printmedien, insbesondere auch in der WuE präsent war. Die Berliner Bildungspolitik wurde ebenso kritisch wie zeitnah kommentiert. Der Vorstand des Landesverbands Berlin dankt Klaus Gehrmann herzlich für sein außergewöhnliches Engagement und wünscht für den Verbandsruhestand alles Gute.


Maria Gramlich & Yamina Ifli
Vorstandsvorsitzende & 2. stellv. Vorsitzende
VLW Landesverband Berlin

Presseerklärung Nr. 8/2011

Gewerkschaftsarbeit in der kaufmännischen Bildung

Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) Berlin wählt neue Geschäfts- und Schriftführerin

Auf der Mitgliederversammlung des VLW Berlin am 22. September 2011 wurde Martina Raether, Assessorin des Lehramts
, zur neuen Geschäfts- und Schriftführerin gewählt. „Mitmachen, die berufliche Bildung mitgestalten“, das ist die Devise von Raether, die damit bestens in den im Februar 2011 neugewählten Vorstand passt.

Maria Gramlich, VLW-Landesvorsitzende, berichtete auf der Versammlung über die gewerkschaftlichen Aktivitäten des vergangenen halben Jahres und zog eine positive Bilanz: So hatte der Vorstand in diversen Gesprächen mit Vertretern der Senatsverwaltung, z. B. mit Ludger Pieper, Leiter der Abteilung II der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Gelegenheit, die bildungspolitischen Positionen des VLW ausführlich zu kommunizieren. Außerdem brachte sich der VLW bei den vom dbb berlin initiierten Gesprächen mit (Ex-)Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sowie dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Henkel im Rahmen der Veranstaltungsreihe „dbb berlin im Dialog mit der Berliner Politik“ mit Engagement ein.

Gramlich dankte auf der Mitgliederversammlung dem Kollegen Joachim Jetschmann, Landesvorsitzender des dbb berlin, für sein Impulsreferat zur aktuellen Entwicklung des Dienst- und Tarifrechts im Land Berlin
. Der VLW-Berlin wird sich in der kommenden Legislaturperiode verstärkt für die kaufmännische Berufsbildung sowie die wirtschaftliche Bildung einsetzen.

VLW-Berlin Vorstand im September 2011
VLW-Vorstand von l.: Michael Heyer (kooptiert), Yamina Ifli, 2. stellvertretende Vorsitzende, Martina Raether, Geschäfts- und Schriftführerin, Maria Gramlich, Vorsitzende, Joachim Jetschmann, Vorsitzender dbb-berlin, Thomas Begner, 1. stellvertretender Vorsitzender, Uwe Thews, Vertreter der Studenten und Referendare, Hartwig Büssing, Schatzmeister

Link zum Artikel im DBB-Magazin (Seite 12): http://www.dbb-berlin.de/hauptstadtmagazin/archiv_2011/10_11.pdf